ANGST, der größte Feind der Menschheit

Wie kommt es eigentlich, dass so viele Menschen Angst haben? Meist sind Sorgen die Ursache. Wir sorgen uns, dass uns oder unseren Lieben irgendetwas passieren könnte. Wir sorgen uns, dass irgendetwas nicht so läuft, wie wir es gerne hätten oder als gut erachten.


Sorgen sind Gedanken, die um mögliche bzw. vermeintliche Gefahren kreisen. Wir denken uns: „Was wäre, wenn …?“ und malen uns die schlimmsten Dinge aus. Wir reden uns ein, dass wir das Eintreffen eines bestimmten Ereignisses nicht ertragen könnten, ob das Armut, eine Krankheit oder der Tod eines geliebten Menschen sind.


Die Folge unserer Sorgen ist, dass wir dadurch auch unseren Körper in Angst und Panik versetzen. Unser Gehirn kann nicht unterscheiden, ob das, was wir uns ausmalen, nun tatsächlich passiert, oder ob es sich dabei lediglich um eine Phantasie handelt. Unser Körper reagiert auf die gleiche Art und Weise. Unsere Muskeln spannen sich an, Atmung und Herzschlag werden beschleunigt. Damit will er uns ermöglichen, zu kämpfen oder zu fliehen. Manchmal reagieren wir auf unsere Ängste aber auch wie gelähmt. Beide Reaktionen sind in unserer heutigen Zeit meist nicht angebracht.



Mach dir bewusst, dass du durch dein dir-Sorgen-machen kein für dich schreckliches Ereignis verhindern kannst. Du raubst dir lediglich die Energie für das Wesentliche, das Leben im Hier und Jetzt.


Sorgen sind nur hilfreich, wenn sie uns zum Vor-Sorgen bringen und wir damit eine drohende Gefahr vermeiden können. Haben wir dann allerdings unsere Vorsorgemaßnahmen getroffen, können wir auch getrost die ängstlichen Gedanken loslassen. Sorgen um Ereignisse, die wahrscheinlich gar nicht so eintreten, wie wir es erwarten oder befürchten, oder die wir sowieso nicht beeinflussen können, kosten uns nur unnötig Zeit und Energie.


Viele Menschen machen sich aus Gewohnheit Sorgen, wenn sie das Gefühl haben, die Situation nicht kontrollieren zu können. Aber damit kannst du mit Sicherheit nicht verhindern, dass das befürchtete Ereignis eintritt. Im Gegenteil. Je mehr wir uns mit etwas beschäftigen – und sei es auch nur gedanklich – desto eher tritt es ein. Man bezeichnet dies als selbst erfüllende Prophezeiung.


Klar, wir können nicht verhindern, dass immer wieder mal in unserem Leben Sorgen auftauchen. Aber es liegt an dir zu entscheiden, wie du damit umgehe.


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